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Termine 2026:
Sonntag, 3. Mai, 10 Uhr
Gottesdienst zum Alexandertag mit Predigt
von Gebhard Fürst, emeritierter Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Freitag, 3. Juli, 18 Uhr
Mitgliederversammlung in der Alexanderkirche
Sonntag, 13. September
Tag des offenen Denkmals mit Führungen
Sonntag, 18. Oktober, 18 Uhr, Alexanderkirche
Konzert mit dem Maulbronner Kammerchor
"Verwandlungen"
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Öffentliche
Kirchenführungen in der
Alexanderkirche Für
angemeldete Gruppenführungen beträgt der Beitrag 35
Euro. Führungen in 2025
Mitgliederversammlung 2025
Der Vorsitzende Dr. Willenberg begrüßte die Anwesenden und gab einen
kurzen Rückblick auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres 2024:
im Mai der Alexandertag mit Prälat Ralf Albrecht,
im Juni die Einweihung der Truhenorgel,
im Juli das Konzert der Stuttgarter Hymnus-Chorknaben und
im Oktober das Trio-Konzert mit Benedetta Costantini.
Im laufenden Jahr 2025 wird der Alexandertag am 4. Mai gleichzeitig mit dem 18.-Jahrhundertfest begangen. Die Predigt hält Dr. Manfred Bittighofer, früherer Stiftskirchenpfarrer an der Stuttgarter Stiftskirche. Eine weitere interessante Veranstaltung, gemeinsam mit dem Schillerverein, gibt es am Sonntag, 29. Juni um 18 Uhr in der Alexanderkirche mit einer Lesung von Dr. Jonathan Schilling aus seinem neuen Buch über Ottilie Wildermuth; ein Wein- und Sektempfang schließt sich daran an. Die Regularien mit Kassenbericht 2024 und Haushaltsplan 2025 wurden einstimmig abgesegnet und der Vorstand wurde entlastet. Als Nachfolger von Herrn Dußler, der bis jetzt als kommisarischer Kassier tätig war, stellte sich Sven Ettl als neuen Schatzmeister vor und wurde einstimmig gewählt. Im Anschluss hielt Stadtarchivar Albrecht Gühring einen Vortrag mit Folien über die Grabmäler an und in der Alexanderkirche bzw. auch in der Stadtkirche. Seine Darstellung der dazugehörigen Marbacher Stadtgeschichten und ihren Persönlichkeiten war für alle Mitglieder hochinteressant. Das war 2022 Glockenjubiläum "25 Jahre fünf neue Glocken" 28. August 25 Jahre sind es nun her, dass die spätgotische Alexanderkirche fünf neue Glocken aus der Glockengießerei Bachert in Heilbronn erhalten hat. Nachdem im Ersten Weltkrieg zwei Glocken beschlagnahmt und eingeschmolzen wurden, hing dort nur noch die Schillerglocke "Concordia", eine reich verzierte, von Deutschen in Moskau zum 100. Geburtstag von Friedrich Schiller gestiftete Glocke.Die große
Sanierung der Kirche war im Jahre 1997 in vollem Gange, auch der Turm war
eingerüstet bis zur Spitze. So bot sich die einmalige Chance, die
Alexanderkirche mit einem vollständigen, ihrer Bedeutung angemessenen tontiefen
Geläute auszustatten. Innerhalb kurzer Zeit war es in einer beispielhaften
Aktion gelungen, einen rein privaten Spenderkreis zu bilden, der die
notwendigen Mittel für die fünf Glocken aufbrachte. Dieses Jubiläum wurde unlängst mit einer eindrucksvollen Feierstunde begangen. Neben Grußworten erinnerte der frühere Notar in Marbach und Initiator der Aktion Hartmut Braun an den eindrucksvollen Guss in der Glockengießerei Bachert im Beisein zahlreicher Gemeindeglieder sowie an die festliche Einholung der Glocken in die Stadt, an das spektakuläre Hochziehen und Einbringen in die Glockenstuben und den feierlichen großen Festgottesdienst. Von dem
Geschehen gab es einen Amateurfilm und einen Beitrag in der Abendschau vom damaligen SDR zu sehen. In einer Lesung
nahm dann der Sprecher und Moderator Rudolf Guckelsberger die Anwesenden mit
auf einen poetisch ansprechenden und amüsanten Spaziergang durch die
Kulturgeschichte der Glocken mit Zitaten, Gedichten, Märchen und Sagen. Annita-Gailing-Stiftung: Für den
Verein zur Erhaltung der Alexanderkirche gab es im Jahr 2021 eine überraschend
gute Nachricht. Frau Annita Gailing, verstorben am 29.05.2020, vermachte dem Verein testamentarisch zwei Wohnungen und ein
beträchtliches Barvermögen, das ausschließlich der baulichen
Erhaltung und Erneuerung der Alexanderkirche und der sie umgebenden Wehranlage und
insbesondere der Pflege und Förderung eines vielfältigen kulturellen Angebots
zugutekommen soll. Die spätgotische Alexanderkirche, die eine besonders gute
Akustik aufweist, eignet sich dafür hervorragend als Stätte der Musik und der
Literatur. Mit Veranstaltungen soll die Kirche ein Ort der Begegnung sein und
Menschen zusammen führen, so der testamentarische Wille. Das
Stiftungsvermögen soll ungeschmälert in seinem Wert erhalten bleiben; nur die
Erträge aus dem Vermögen können für die Erfüllung des Stiftungszweckes
verwendet werden. So formulierte es die Stifterin. Um den
Willen von Frau Gailing erfüllen zu können, wurde eine nicht rechtsfähige
Stiftung des bürgerlichen Rechts, die Annita-Gailing-Stiftung zur Erhaltung der
Alexanderkirche, errichtet. Die Verwaltung und die Erfüllung des Stifterwillen obliegt
dem Vorstand des Vereins, der sich die Unterstützung Dritter bei Bedarf einholen kann. In einer
Satzung wurde der Stiftungszweck gemäß dem Wortlaut des Testaments definiert: Unterstützung der Evangelischen
Kirchengemeinde Marbach am Neckar mit Rat und Tat sowie finanzielle Beiträge
für die Erhaltung und Erneuerung der Alexanderkirche.
Alexanderkirchen-CD Der
Verein zur Erhaltung der
Alexanderkirche hat
eine CD
mit den Glocken, der Orgel und Bläsern aus der Alexanderkirche
erstellt. Zum Schillerjahr 2009 bot die Glockengießerei Peter Glasbrenner eine besonders schöne Schillerglocke aus Glockenbronze zu 75 Euro an. Auf der Vorderseite sehen Sie die Silhouette von Friedrich Schiller mit seinem Namenszug darunter, auf der Rückseite ein aufgeschlagenes Buch. Der obere Abschluss ist als Krone ausgeführt. Auf Wunsch kann die Glocke mit Initialen bis zu 12 Buchstaben ohne Aufpreis individuell gestaltet werden. In die altertümlich beschriftete, würfelartige Verpackung ist der vollständige Text von "Das Lied von der Glocke" eingearbeitet. Die Glocke kann immer noch bestellt werden bei Glockengießer Peter Glasbrenner, E-mail HP275GLASBRENNER@aol.com, Tel. 07907 - 14 22. Die CD kostet 7.50 Euro und kann auch gerne gegen eine zusätzl. Gebühr von 2 Euro für Verpackung und Porto zugesandt werden. Kontonummern des Vereins bei "Verein".
Mit der Einführung der Reformation im Herzogtum Württemberg im Jahre 1534 hatte es damit ein Ende. Die Schutzverkleidung der Nische kam abhanden, die Landschaftsdarstellung an der Rückwand verblasste, die Holzfiguren der Ölbergdarstellung wurden 1923 zur Finanzierung einer Chorfenstererneuerung verkauft und die Nische selbst verlotterte im Laufe der Jahrhunderte. Erst zum Abschluss
der umfassenden Renovierung der Kirche wurde in den Jahren ab 2005 die
Nische restauriert und
konserviert, ein handgeschmiedetes Gitter angebracht und sie
erhielt eine
zeitgenössische Bronzeskulptur. Und nun, also 478 Jahre nach der Reformation wurde wieder eine Andacht am Karfreitag-Morgen vor der nun geöffneten Ölbergnische abgehalten. Dekan Dr. Heinz-Werner Neudorfer veranschaulichte in einer ausführlichen Lesung aus dem Markusevangelium die Nöte und Ängste Jesu’ vor seiner Verhaftung im Garten Gethsemane. Sie finden in der modernen Bronzeskulptur von Michaela A. Fischer einen immer aktuellen künstlerischen Ausdruck. Neben der Nische befindet sich nun eine Hinweistafel mit diesem Wortlaut:
Die fünfteilige, rund 400 Kilo schwere Bronzewand drücke die Not und Zunkunftsangst des todgeweihten Messias aus. "Mein Werk will ermutigen, sich in schweren Stunden Gott anzuvertrauen, will mahnen gegen Gleichgültigkeit und auffordern, Menschen in Not zu helfen. Wenn nur eine diese Botschaften bei Ihnen ankommt, dann hat sich meine Arbeit gelohnt." Den Wortlaut der Grußworte (leicht gekürzt) finden Sie auf der Seite "Ölbergnische" |
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